Food Startups aus München

6 Fragen an … MYLKCHOCY

Es soll ja Leute geben, die keine Schokolade mögen. Für uns “normalen” Menschen ist das cremig, süße Genussmittel allerdings die größte Versuchung seit es Naschereien gibt. Leider ist Schokolade aber dafür bekannt, sich besonders gerne an der Hüfte breit zu machen. Und eine jüngste Untersuchung von “Öko-Test” zeigt außerdem, dass in vielen handelsüblichen Tafeln nicht nur Kakao und eine Menge Zucker steckt, sondern u.a. auch Mineral- oder Palmöl. Und das gilt leider auch für bekannte Markenprodukte.

Das es auch anders geht, beweist das Münchner Food Startup MYLKCHOCY. Im Jahr 2017 wollte Gründerin Christina eigentlich nur eine “gesündere” Schokolade für ihre Tochter herstellen. Aus dem Experiment ist mittlerweile ein erfolgreiches Startup geworden – MYLKCHOCY. Im Online-Shop findet ihr nicht nur Schokolade, sondern auch Aufstriche, Adventskalender und Schoko-Weihnachtsmänner. Das Beste: Die Schokolade von MYLKCHOCY ist nicht nur vegan, sondern auch gesünder und nachhaltiger als viele andere Tafeln auf dem Markt. Warum? Das hat mir MYLKCHOCY in einem Interview verraten.

Foto: MYLKCHOCY
Foto: MYLKCHOCY
Foto: MYLKCHOCY

Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir sind MYLKCHOCY, ein Start-Up aus dem wunderschönen München, das vegane, glutenfreie, sojafreie und palmölfreie Milchschokolade anbietet. Bei unseren Produkten verzichten wir komplett auf raffinierten Zucker und kommen trotz des genussvollen Schmelzes, mit mindestens 50% weniger Süße als herkömmliche Schokolade aus. Wir finden, Unternehmen müssen eine ökologische und soziale Verantwortung tragen. Deswegen sind wir ganzheitlich nachhaltig aufgebaut, mit dem Fokus auf der Entwicklung von sinnvollen und bewussten Produkten. Angefangen wird bei den Tieren, über die Umwelt, zu den Kakaobauern, über den Hersteller, bis letztendlich hin zum Konsumenten. Doch Nachhaltigkeit und Umweltschutz hört nicht bei der Schokolade auf, auch bei unseren Verpackungen verzichten wir 100% auf Plastik und die Banderole jeder einzelnen Tafel ist aus recyceltem Papier und mit Öko-Farben bedruckt.

Was ist das Besondere an Mylkchocy?

Klar, gibt es schon einige vegane Schokoladen auf dem Markt, doch entweder sind die meisten veganen Schokoladen einfach nur Zartbitterschokolade, schmecken nicht 100% wie echte Milchschokolade oder beinhalten sehr viele unnötige Zusatzstoffe und Industriezucker. Und hier kommen wir, MYLKCHOCY, ins Spiel. Denn wir verbinden den Geschmack von Milchschokolade mit dem Gesundheitsaspekt. Das macht uns besonders, denn obwohl unsere Schokolade so schmeckt, so aussieht und sich anfühlt wie Milchschokolade, haben wir zutatentechnisch nichts mit der echten Milchschokolade zu tun. Deswegen kommen bei uns nur natürliche Zutaten in die Produkte und wir verzichten auf unnötige Inhaltsstoffe. Aber trotzdem bleibt unsere Schokolade zartschmelzend und cremig, wie eben die traditionelle Milchschokolade.

Was ist eure Mission? Was motiviert euch?

MYLKCHOCY wurde von unserer Gründerin Christina ins Leben gerufen, weil ihre beiden Kinder häufig nach Schokolade gefragt haben. Sie ist davon überzeugt, dass unsere Welt schon überfüllt mit Produkten ist und wir lieber Lösungen für existierende Probleme brauchen, war es für Christina von Anfang an klar, dass unsere Produkte Lösungen bieten sollen, um unsere Gesellschaft gesünder zu machen und das Klima zu schützen. Nur so können wir die Zukunft unseres Planeten positiv beeinflussen. Und das schaffen wir, indem unsere Schokolade ohne Zucker und Palmöl hergestellt wird und klimaneutral verpackt wird. Wir wollen die Zukunft mit unseren Produkten verbessern, das ist unsere Mission!

Food Startups aus München
Foto: MYLKCHOCY
Foto: MYLKCHOCY
Foto: MYLKCHOCY

Was waren eure größten Herausforderungen?

Eine Herausforderung war die Suche nach den passenden Partnern, das kennt natürlich jedes Unternehmen, aber als junges Start-Up ist das nochmal eine größere Herausforderung. Vor allem hat sich die Suche nach einem geeigneten Hersteller zur Schwierigkeit entpuppt. Denn bevor wir unsere Schokoladentafeln mit dem perfekten Geschmack, mit den gewünschten Zutaten und der richtigen Konsistenz auf dem Markt bringen konnten, mussten wir einen Hersteller finden, der auch solche Nischenprodukte, wie vegane Schokolade oder Schokolade ohne Industriezucker, herstellen konnte. Am Ende haben wir zwar den richtigen gefunden, aber es war trotzdem ein langer und schwieriger Prozess.

Aber auch die Kreation der perfekten Rezeptur hat einige Anläufe gebraucht. Mal war die Schokolade nicht zartschmelzend genug, mal war sie nicht lecker genug und mal war einfach die Konsistenz nicht wie die einer Schokolade. Hier war auch die Frage nach den richtigen Zutaten wichtig. Welche Zutaten sind gut für den menschlichen Organismus und welche Zutaten bringen den typischen Milchschokoladengeschmack? Auf welche Zutaten kann man verzichten und auf welche nicht? Fragen über Fragen. Am Ende waren alle Fragen beantwortet und das Ergebnis konnte überzeugen.


Was plant ihr für die Zukunft?

Für uns steht Wachstum für die nächsten Jahre im Vordergrund. Deswegen ist der stationäre Handel der erste wichtige Punkt für uns, an dem wir fleißig arbeiten. Wir tüfteln aktuell an neuen Produkten und Rezepturen und freuen uns schon auf den Moment, wenn diese auf unsere. Neugierigen Kunden treffen!


Eure kulinarischen Tipps für München?


MYLKCHOCY
mylkchocy.com

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