Platz doch! – Slow Food in Kreuzberg

platz doch!

Interessant, wie sich ein Restaurant, in dem man zum ersten Mal ist, nach 10 Minuten anfühlen kann, als wäre man schon seit Jahren Stammgast. So geschehen in Kreuzberg, im Slow Food Restaurant mit dem schönen und passenden Namen Platz doch! (Schaut mal auf die Webseite). Lustigerweise bin ich nur durch ein kleines Missverständnis auf diese Perle im Hauptstadt-Restaurant-Dschungel gestoßen. Denn in den letzten Jahren habe ich mich immer wieder geärgert, die Berlin Restaurant Week verpasst zu haben. Dieses Jahr war ich vorbereitet und habe schon lange im Voraus in verschiedenen Restaurants Tische reserviert. Ich war so richtig stolz auf mich.

Platz doch! – Köstlichkeiten aus Mittel- und Osteuropa

Gleich am ersten Tag der Restaurant Week sitze ich nun also im Platz doch! und freue mich auf mein 3-Gänge-Menü. Auf der Karte, die draußen vor der Tür steht, ist das Menü auch angeschrieben. Kalte Joghurt-Gurken-Suppe, paniertes Hähnchenfilet an Kartoffel-Erbsen-Salat und ein Erdbeer-Rhabarber-Tiramisu zum Nachtisch. Fantastisch! Ich setze mich und bestelle einen Weißwein. Die liebe Besitzerin persönlich bringt mir zwei zum Probieren und erzählt mir alles Wissenswerte über Herkunft und den Winzer. Auf die Frage, wie ich auf ihr Restaurant aufmerksam geworden bin, antworte ich ganz begeistert, dass ich wegen der Restaurant Week da bin. Sie lächelt und schüttelt den Kopf „Die fällt dieses Jahr aber aus. Du hast bestimmt die Webseite vom letzten Jahr gesehen“. Oh man, der Lacher war groß, aber ein bisschen peinlich war es natürlich auch. Aber ich bin um dieses Missverständnis sehr froh, denn sonst hätte ich die tolle Küche, die netten Gastgeberinnen Silvia und Vanda und einen wunderschönen Abend verpasst.

platz doch slow food

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Slow Food – fair, regional, nachhaltig

Das Platz doch!, mit wöchtentlich wechselnden Menüs, ist für mich ein toller neuer Geheimtipp in Kreuzberg, wenn es um Slow Food geht. Der Schwerpunkt des Restaurants liegt auf nachhaltig produzierten Lebensmitteln und Naturweinen aus Mittel- und Osteuropa und Kochrezepturen aus der alten K&K-Monarchie. Außerdem arbeiten sie mit Obst und Gemüse aus dem Projekt Sterngartenodysee. Die Location im gemütlichen Souterrain ist außerdem perfekt geeignet für kleinere Gruppen, die mal unter sich bleiben wollen und die halboffene Küche spiegelt nochmal dieses schöne familäre Flair wieder. Oder wie es bei Google heißt: gemütlich und zwanglos.

platz doch berlin

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